Eine Geocache-Route zu den „Lieblingsplätzen“

gruppe-lieblingsplaetze„Lieblingsplätze“ – so heißt unser aktuelles Projekt. 11 Jugendliche aus Bergkamen stellen ihre Lieblingsplätze in der Stadt vor. Außerdem interviewen sie ältere Bergkamener und möchten von ihnen wissen, wo damals ihre schönsten Orte waren – und wo diese heute sind. Zu allen Lieblingsplätzen entstehen kurze Videos. Diese Videos sind später über einen QR-Code abrufbar, der als Cache an den Lieblingsplätzen versteckt wird. Am Ende des Projektes steht eine Geocache-Route durch ganz Bergkamen, die für alle Kinder, Jugendlichen und Interessierten von der Anlaufstelle aus begangen werden kann.
Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt von Streetwork Bergkamen, gemeinsam mit der Jugendkunstschule Bergkamen und der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste / Jugendkunstschulen NRW e.V.

Auf Schatzsuche in Bergkamen

geocacherombergerwaldUnter dem Motto „Dabei sein ist alles“ waren zwölf Kinder mit dem Streetwork-Team im Zechenpark, auf der Halde und im Romberger Wald unterwegs. Sie waren auf Schatzsuche in Bergkamen – mit GPS-Navigationsgerät in der Hand und „Kulturrucksack“ auf dem Rücken.

Die bunte Gruppe war im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW bei der Geocaching-Ferienaktion aktiv.

Bunt deshalb, weil Kinder mit Flüchtlingshintergrund mit dabei waren – unter anderem aus Albanien, Litauen, Italien und Griechenland. Nicht nur sie, sondern auch gebürtige Bergkamener lernten Orte ihrer Heimatstadt kennen. Die Gruppe schlug sich durch den Romberger Wald in Rünthe die Bever entlang, musste den Bach überqueren und unter Brücken nach den Geocache-Verstecken suchen. Auch die Aussicht von der Halde Großes Holz war für viele Kinder neu.

Eine schöne Geocache-Runde führte die Schatzsucher einmal komplett um die Halde herum und letztendlich auf den Gipfel. Der Zechenpark war ebenso ein spannendes Ziel: Hier mussten die Geocacher an verschiedenen Orten Aufgaben lösen und sich so neue Koordinaten erarbeiten. Für die Kinder war es ein Riesen-Spaß – auch weil an allen Tagen auf Wiesen und im Wald gepicknickt wurde.